Endlich selbstständig!
1978-1985
Die erste Zeit war
geprägt von großem improvisatorischen Geschick. Als Werkstatt dienten
die am damaligen Wohnhaus angebauten ausgedienten Stallungen. Siegfried Schulte
drängte mit neuen Ideen auf den Markt. Eine davon war die
„Wandschmuckorgel“. Das Konzept basierte auf dem Gedanken, eine Orgel
für „Jedermann“ zu entwickeln, die sowohl musikalisch als auch vom
Design her für Privatkunden attraktiv sein sollte.
Einige Ideen
dieser dekorativ arrangierten, an Wänden montierten und funktionsfähigen
Orgelpfeifen wurden bei einigen Projekten, vor allem bei exklusiven
Hausorgeln, verwirklicht. 
Allerdings zeigte sich schon sehr bald nach dem Bau der ersten größeren Kirchenorgel (Grunewald, Ende 1978), dass die junge Firma Orgelbau Schulte zu einer ernsthaften Alternative beim Bau von Kirchenorgeln wurde. Die Qualität der Arbeit überzeugte. Weitere Aufträge folgten und bereits 1979 bezog Siegfried Schulte seine erste Werkstätte in Odenthal-Scheuren.

Orgelsachverständiger Prof. Zimmermann,
Siegfried Schulte